Zurück auf Start Tierra del fuego - am Ende der Welt

19.12.2009 - 4.1.2010
 
Globus Flaggen von Argentinien und Chile Als Ziel für den Urlaub am Jahres­ende hatte ich mir diesmal wieder ein Gebiet auf der Südhalbkugel aus­er­koren. Diesmal sollte es an das Ende der Welt gehen, nach Pa­ta­gonien und Tierra del fuego. Diesen Teil Südamerikas teilen sich heut­zu­tage mehr oder wenig fried­lich Argentinien und Chile.
 
Ich entschloss mich aufgrund der bisher gemachten Erfah­rungen, die Reise wieder mit Rotel Tours zu un­ter­neh­men. Ihre Reiseroute führte sowohl durch die Südteile von Argentinien als auch von Chile. Zwar ist man hauptsächlich mit dem Bus unter­wegs, doch können relativ viele Wanderungen unternommen werden.
 
Reiseroute 1. Tag: Flug nach Buenos Aires (LU)
2. Tag: Buenos Aires, Flug nach Ushuaia (LU)
3. - 4. Tag: Ushuaia (LU)
5. Tag: San Sebastian (CE)
6. Tag: Punta Arenas (CE)
7. - 9. Tag: Paine N.P. (CE)
10. - 11. Tag: El Chaltén (LU)
12. - 14. Tag: El Calafate (LU)
15. Tag: Flug nach Buenos Aires (LU)
16. Tag: Buenos Aires (LU), Flug nach Deutschland
17. Tag: Ankunft in Deutschland
 
Gastlizenzen und Funkstation nach oben
 
Gastlizenz für Argentinien Ich hatte schon bei der Auswahl der Reise vor, als Funkamateur aus Südamerika aktiv zu werden. Die Informationen von OH2MCN waren vielversprechend. Und so klappte es innerhalb von 5 bis 6 Wochen mit den Gastlizenzen. Erforderlich sind nur Kopien der eigenen Lizenz und des Passes sowie ein ausgefüllter Antrag. Beim Radio Club Argentino (RCA) finden Sie das er­for­derliche Material und die richtige E-Mail-Adresse auf der Seite "Radio Permit in Argentina". Gastlizenz für Chile Beim Radio Club de Chile (RCC) ist es erfor­derlich, das Formular auf der Seite "Contacte­nos" an­zu­fordern. Man wird es Ihnen umgehend per E-Mail zusenden.
Beide Gastlizenzen sind kostenfrei und die Radio-Clubs über­nehmen die gesamte Zusammenarbeit mit den staatlichen Be­hörden. Eine Gebühr wird nicht erhoben. Ich hielt es für an­ge­messen, die ganze Arbeit zumindest mit einer Spende für das je­wei­lige QSL-Büro in Form von IRCs zu honorieren. Die Gast­li­zenz für Chile (CE/DK3RED) kam schon vor der Abreise in Deut­schland an. In Buenos Aires erhielt ich meine Gastlizenz für Argentinien (LU/DK3RED). Es macht sich gut, eine Adresse in Argentinien anzugeben, wohin die Lizenz gesandt werden kann. Das beschleunigt die Sache sehr. Bei mir war es das erste Hotel.
 
Als CW-Station kam mein Elecraft K1 (40 bis 17 m, 5 W) nebst einer Up & Outer als Antenne und einem DK9SQ-Fiberglas-Mast ins Gepäck. Es war schon im Vornherein klar, dass ich nur abends aktiv sein konnte, da ich ja tagsüber in erster Linie Land und Leute dort kennenlernen wollte. Funken wäre dann eine nette Beschäftigung am Abend gewesen. Durch den bei meiner Südafrika-Reise an der Reisetasche herausgerissenen Reißverschluss bin ich etwas schlauer geworden. Zwar verstaute ich meine Funkstation wieder in der neuen Reisetasche, ließ sie aber diesmal unverschlossen. Somit wäre es dem Sicherheitsdienst jederzeit möglich gewesen, nachzusehen, was darin steckt, ohne die Tasche zu ruinieren. Der Mast begann, wie gewohnt, seine Reise am Sperrgepäck-Schalter.
 
Das Ende der Welt nach oben
 
Als ich am 1. Tag aus Deutschland abflog, zeigte das Thermometer dort -13 °C an, sodass das Flugzeug enteist werden musste. Bei der Landung in Buenos Aires herrschten dort am späten Abend immer noch 28 °C bei sehr hoher Luftfeuch­tig­keit. Zumindest ich fühlte mich da eher wie ein Wassertropfen auf der heißen Herd­platte. Wahrscheinlich ließe sich dieses Klima am Wasser liegend gut aus­halten. Zu al­lem Unglück fehlte bei der Ankunft in Buenos Aires mein Antennenmast, was mei­ne Stimmung nicht gerade steigerte. Er sollte mir entweder ins Hotel in Buenos Aires oder gleich nach Ushuaia nachgesandt werden, wenn er eintraf.
 
Blick aus dem Flugzeug auf die Magellan-Straße Bus von Rotel Tours auf dem Camping-Platz in Ushuaia Auch bei einem Stadtbummel am Vormittag des 2. Tages konnte ich mich mit dieser heißen Stadt und ihrem Gewimmel von Menschen nicht so richtig anfreunden. Zum Glück ging es am Nachmittag endlich weiter mit dem Flugzeug via El Calafate nach Ushuaia. Schon vom Flugzeug aus waren die ersten schneebedeckten Berge und viele Wasserflächen zu sehen (Foto links). Ushuaia ist eine der südlichsten Städte der Welt. Sie diente uns in den nächsten beiden Tagen als Ausgangspunkt für Ausflüge mit dem Bus und zu Fuß sowie mit dem Schiff (Foto rechts).
 
flugunfähige Dampfschiffente Am 3. Tag ging es von Ushuaia aus in den westlich gelege­nen Nationalpark Tierra del fuego. Weibchen des Magellan-Spechts Durch den Park führen Wanderwege, auf denen Gletscher, tiefe Täler und Schluchten sowie Flüsse und Seen zu entdecken sind. Wir unternahmen hin­ge­gen eine Wanderung entlang dem Beagle-Kanal zur Lapataia-Bucht. Zu­erst dachte ich, dass es dort nichts weiter als Bäume (3 Arten von Süd­buchen), den Kanal und die Berge zu sehen gibt. Doch als ich genauer hinsah, entdeckte ich viel mehr. Auf dem Wasser schwamm zum Beispiel ein Pärchen flugunfähiger Dampfschiffenten (Foto links) und an einem Baum nahe dem Weg hämmerte ein weiblicher Magellan-Specht (Foto rechts). Das Männchen besitzt einen völlig roten Kopf.
Grauweie Indianerbrot Viele Vögel waren in den dichten Wäldern nur für kurze Zeit zu sehen. Wenige Meter vom Weg entfernt bliebt jedoch eine Grauweihe (Foto links) lange genug für ein Foto sitzen.
An den Bäumen wachsen orangefarbene Bäl­le (Foto rechts), die die unsere Gruppe be­gleitende Fremdenführerin als Indianerbrot be­zeich­ne­te. Die gummiartigen Früchte schme­cken eigentlich nach nichts (getestet), füllen aber den Bauch und enthalten viel Was­ser. Früher wurden sie von den damals hier noch lebenden Indianern gegessen, heute nur noch von Touristen wie mir gekostet.
Weiße Orchidee Blick über den Beagle-Kanal zu den Bergen in Chile Doch sehen Sie nicht nur nach oben und in die Ferne, ansonsten fallen Sie unweigerlich über eine der Wurzeln oder Steine oder landen in einem Schlammloch. Auch zu Ihren Füßen wer­den Sie viele Schönheiten ent­de­cken. Mir viel besonders eine Pflanze mit weißer Blüte auf, die sich bei nä­he­rer Betrachtung als Weiße Orchidee (Foto links) entpuppte. Die Flora und Fauna ist sehr reichhaltig, obwohl der klimatische Sommer relativ kurz und das Klima ohnehin recht rau ist. Sowohl Pflanzen- als auch Tierliebhaber werden hier ihre wahre Freude haben.
Andenfuchs alte Biberburg Am Parkplatz an der Lapataia-Bucht lief uns dann noch ein An­den­fuchs (Foto links) über den Weg. Auf dem Weg zurück nach Ushuaia hielten wir noch an einer alten Biberburg (Foto rechts). Die al­ten Biber sind seit einem Jahr verschwunden, sodass der Damm langsam zerfällt. Man erhält aber immer noch ein gutes Bild dessen, was durch die von Nordamerika hier eingeführten Tiere für Schaden entsteht. Erst in einigen Jahr­zehnten wird die Natur von sich aus die abgenagten oder überfluteten Bäume wie­der durch Sträucher und kleine Bäume ersetzt haben.
 
Südamerikanischer Seelöwe Königskormoran Das am Beagle-Kanal liegende Ushu­aia ist neben Punta Arenas Aus­gangspunkt vieler Expedi­tio­nen in die Antarktis. Uns zog es am 4. Tag jedoch nicht ganz so weit, sondern nur zu einem Aus­flug per Katamaran auf dem öst­li­chen Teil des Kanals hinaus. Schon nach recht kurzer Zeit sind die ersten Seelöwen (Foto links) und Königs­kormorane (Foto rechts) auszumachen.
Leuchtturm Les Eclaireurs Felsenkormoran Im Beagle-Kanal liegt die fünf Inseln um­fassenden Gruppe der Les Eclai­reurs. Auf einer ihrer Inseln befindet sich der wohl am meisten fo­to­gra­fier­teste Leuchtturm Südamerikas (Foto links): der Leuchtturm Les Eclaireus (ARLHS ARG-016).
Etwas weiter hinaus waren auf einer felsigen Insel Felsenkormorane (Foto rechts) mit der cha­rak­te­ris­tischen roten Gesichtshaut um die Augen zu sehen. Der Kata­maran kam sehr nahe an die Insel heran, doch die Tiere ließen sich nicht stören. Viele der mit uns ausgefahrenen Schiffe drehten an diesem Punkt bereits ab und fuhren nach Ushuaia zurück.
Magellan-Pinguin Eselspinguin Für uns ging es noch ein großes Stück weiter. Hinter der Gable-Insel gibt es auf einer klei­neren Insel eine recht große Pinguin-Kolonie. Sie besteht hauptsächlich aus Magellan-Pin­guine (Foto links). Aber auch ein paar Esels­pinguine (Foto rechts) sind darunter zu fin­den. Beide Arten sind etwa gleich groß. Die Magellan-Pinguine besitzen einen weißen Fe­derstreifen von einem Auge ausgehen vorne am Hals entlang zum anderen Auge. Die Esels­pin­gui­ne haben diese Verbindung direkt über den Kopf hinweg. Außerdem be­sitzen die zuletzt genannten einen orangefarbenen Schnabel und ebensolche Füße, wodurch sie sich schnell unterscheiden lassen.
 
Auch während meines Aufenthalts in Ushuaia hörte ich nichts vom Antennenmast. Da meine Kenntnisse der spanischen Sprache sehr bescheiden sind, rief unser Rei­se­lei­ter Roland Kordy auf meinen Wunsch hin noch einmal auf dem Flughafen in Buenos Aires an. Er vereinbarte, dass der Mast zumindest vor meinem Rückflug wieder im Hotel in Buenos Aires sein sollte. Der fehlende Mast wäre nicht so schlimm gewesen, wenn es wenigstens genügend hohe Bäume in dieser Region geben würde. Doch die vorhandenen Exemplare sind nur etwa 4 m hoch und eignen sich daher wenig als Abspannpunkte für den Antennendraht. Das sind keine guten Voraussetzungen für erfolgreichen Funkbetrieb, zumal wenn die Sonnenaktivität sehr gering ist.
 
Auf dem Weg nach oben
 
Aussicht vom Garibaldi-Pass auf die Escondida-Laguna im Vordergrund kurze Rast am Fagnano-See Am 5. Tag verließen wir Ushuaia in Richtung San Sebastian. Der Gari­bal­di-Pass ermöglicht einen wei­ten Ausblick auf die vor uns lie­gen­den Landschaft und die darin eingebetteten Seen. Im Vor­der­grund befand sich die Laguna Es­condida (Foto links). Ein Stück wei­ter erreichten wir den fast das gesamte Tierra del fuego durchziehende Fag­na­no-See, der schon vom Pass aus in der Ferne zu erkennen war (Foto rechts). Führte unser Weg anfangs noch durch die Berge, wurde die Gegend schnell flacher und karger.
Salesinaer-Mission nahe Rio Grande Pferdekopfpumpe zur Erdölförderung Nahe Rio Grande liegt eine Salesianer-Mission (Foto links). In einem der Ge­bäu­de ist eine informative Ausstellung über das Leben der jetzt ausge­stor­benen Indianer vorhanden. Außerdem wer­den im Obergeschoß desselben Hau­ses die einheimischen Tiere vor­ge­stellt. Letzteres ist besonders sehens­wert, da man so einmal in Ruhe die sonst nur kurz zu sehenden Vögel und Landlebewesen betrachten kann. Ach ja, Argentinien besitzt auch eigene Ölvorkommen. Davon berichten die vereinzelt zu sehenden Pfer­de­kopfpumpen (Foto rechts). Doch die geförderte Menge reicht noch nicht einmal zur Deckung des Bedarfs im eigenen Land aus.
Bevor wir am Abend unser Quartier beziehen konnten, musste noch ein Grenz­übergang passiert werden. Eigentlich sind es stets zwei. Die argentinische Seite erfordert Zeit. Nach dem Niemandsland folgt zig Kilometer entfernt die chilenische Kontrolle. Da man in Chile sehr darauf achtet, dass keine frischen Lebensmittel (Obst, Gemüse, Fleisch) in das Land gelangen, mussten wir unsere Behausung einmal aufbauen und durchsuchen sowie die Taschen durchleuchten lassen. Kurz hinter der Grenze verbrachten wir die Nacht auf einer Estancia.
 
Chilenische Flamingos typische Schafsfarm mit sehr sehr viel Weidefläche herum Am 6. Tag verließen wir San Se­bastian in Richtung Norden. Auf dem Weg waren noch Flamingos (Foto links) auszumachen. Sie brü­ten hier zwar nicht, nutzen aber gerne die reichhaltigen Nah­rungsangebote während des ge­samten Jahres. Immer wieder zum Staunen brachten mich die riesigen Landmengen, die hier zu einer einzigen Schafs­farm gehören. Oft sind von der Hauptstraße aus nur die Straßen zu ihnen zu sehen, nicht jedoch die Häuser selbst. Die liegen oft zig Kilometer weit entfernt, obwohl der Besitz schon an der Straße anfängt (Foto rechts).
Leuchtturm Punta Delgada Schafsfarm San Gregorio an der Magellan-Straße Die Überfahrt von der Insel Tierra del fuego auf das Festland von Patagonien verlief reibungslos, da die Magellan-Stra­ße ruhig war. Der Leuchtturm Punta Delgada (ARLHS CHI-015) signalisiert die östlichen Einfahrt zur Magellan-Straße (Foto links). Wir fuhren mehr oder weniger weit von dieser Wasser­straße entfernt durch fast baum- und menschenleere Gegenden. Nur selten war eine der Schafsfarmen zu erblicken. Die Estancia San Gregorio (Foto rechts) direkt an der Hauptstraße war in der Blütezeit der Schafs­zucht bestimmt mal ein lebendiges Örtchen. Heute sind die meisten Ge­bäu­de scheinbar unbenutzt.
Punta Arenas an der Magellan-Straße Punta Arenas an der Magellan-Straße Ziel am Abend war Punta Arenas. Es ist mit mehr als 100000 Einwohnern schon eine Großstadt, doch sie hat sich den Charme einer alten Hafenstadt bewahrt (Fotos oben). Diesmal nächtigten wir nicht im Bus, sondern in einem Hostel. Das ist übri­gens eine gute Alternative für jene Reisende, die auf eigene Faust durchs Land fahren und die nicht in einem Hotel übernachten wollen. Diese Hostels finden sich überall in großer Zahl.
 
Andenkondor) Märchenwälder Der nächste Tag, der 7. Tag unserer Reise, führte uns weiter in Richtung Norden. Dem ersten Anschein nach wird die Umgebung immer weniger abwechslungsreich. Doch sehen Sie ge­nau hin. Einmal ließ sich so bei unserer Fahrt mehrere Andenkondore erspäen, die nahe der Straße ihr Mittagessen ver­zehr­ten. Sie ließen sich auch durch uns nicht stören. Ein Stück weiter waren fast völlig mit Flechten bewachsene Bäume zu sehen. Man findet diese Märchenwälder besonders an jenen Stellen im Land, an denen es etwas feuchter ist.
Bäume im Wind Höhle des Milodón Es ist immer schwierig, auf Fotos das Klima festzuhalten. Doch se­hen Sie sich einmal diese Bäume an. Der eigentlich immer wehende Wind formt alles, was sich ihm in den Weg stellt (Foto links). Nach einer Rast in der Stadt Puerto Na­ta­les steuerten wir noch eine Höh­le an, die Cueva del Milodón (Foto rechts). In dieser nach der letzten Eiszeit entstandenen Höhle fanden Wissenschaftler vor vielen Jahren Knochen und Fell­reste eines bis dahin unbekannten Tieres. Heute befinden sich die Überreste des pflanzenfressenden, etwa 3 m großen Riesenfaultieres in London.
 
Die Berge nach oben
 
von links nach rechts: Cerro Paine Grande, Cuerno Norte, Cuerno Este, Monte Almirante Nieto Männchen des Langschwanzstärlings Am Abend kamen wir im Natio­nal­park Torres del Paine an. Seine be­rühmten Bergen ließen sich zwar schon vom Eingang zum Na­tionalpark erkennen, sie waren aber fast vollständig in den Wol­ken versteckt. Dafür ließen sich trotz leichtem Regens diverse Vö­gel auf dem Campingplatz am Pehoé-See blicken.
 
Niedrigwüchsige Pantoffelblume oder Darwins Pantoffelblume Großer Wasserfall Während der beiden Wande­run­gen am 8. Tag besserte sich das Wetter jedoch etwas. Am Vor­mit­tag ging es zum Aussichtspunkt Cuernos, an dem wir hoffte, die zweifarbigen Berge unmittelbar vor uns sehen zu können. Der Weg dorthin führte am großen Wasserfall vorbei (Foto rechts). Mich überraschte wieder einmal die Artenvielzahl der in diesem rauen Klima beheimateten Blumen, Sträucher und Bäume (Foto links). Mir kam es fast so vor, dass jede Art die fehlende Größe durch eine besondere Blüte wettmachen will.
Porzellan-Orchidee Blick vom Aussichtspunkt Cuernos über den Nordenskjold-See zu den beiden Cuernos-Gipfeln Zwischen und in den Sträuchern und Bäumen leben diverse Vögel. Auch Or­chideen wachsen dort (Foto rechts). Ins­gesamt soll es im Nationalpark 7 Or­chideen geben. Nach einer knappen Stun­de erreichten wir den Aus­sichts­punkt am Nordenskjold-See. Die nun di­rekt vor uns liegenden Cuer­nos blieben aber mit den Köpfen in den Wolken versteckt. Auf dem Rückweg war stets immer etwas neues zu sehen, was man beim ersten Mal gar nicht gesehen hatte. Halte also stets die Augen offen.
Amancay del Desierto Zweiblütige Pantoffelblume An der Westgrenze des Nationalparks liegen die Eingänge Laguna Amarga und Samiento. Zwischen ihnen befindet sich ein Wander­weg, den uns Roland als Guanako-Trail ans Herz legte. Waren anfangs wieder neue Pflan­zen zu sehen, überraschte uns auf ein­mal ein Schwarm von 18 Andenkondoren, der aus Jungtieren und erwachsenen Vögeln be­stand. Sie kreisten in der Luft und zogen langsam recht niedrig über unsere kleine Grup­pe hinweg. Hatten sie sich den Letzten aus unserer Gruppe als Mittagessen auserkoren? Nein, Sie können beruhigt sein: Kondore fressen nur Aas - in der Regel.
friedfertiges Guanako Guanako Und dann begegneten wir der Haupt­attraktion dieses Weges: den Guana­kos. Zuerst waren nur einzelne Tiere mit ihren Jungen auszumachen. Später folg­te immer größere Gruppen, bis wir schließlich auf eine Herde von über 70 Tieren stießen. Während man in den bisher durchreisten Teilen von Pata­go­ni­en auch bei vorsichtigem Annähern nur die Hintern von Guana­kos zu gesicht und somit vor den Fotoapparat bekommt, bleiben sie im Park trotz sich nähernder Menschen völlig ruhig. Es gelingt sogar, sich ihnen bis auf wenige Meter zu nähern. Aber nicht übertreiben! Sie stammen von den La­mas ab und können ebenso treffsicher spucken. Wenn sie die Ohren anlegen, sollte man umdrehen.
unschwer zu erkennen: ein männliches und ein weibliches Guanako junge Guanakos Streitigkeiten unter sich tragen die Gua­na­kos gerne mal in einem wilden Ren­nen aus. Das Ziel dabei ist es, den Geg­ner in die Beine zu beißen. Und dabei macht so ein Tier auch nicht vor einem Menschen halt. So kam es vor, dass 2 Guanakos im vollem Galopp quer durch die Gruppe rannten. Man sollte sich ih­nen nicht in den Weg stellen, denn sonst schubsen sie einen mit an­gezogenen Vorderläufen einfach um. Und das wäre sehr schmerz­haft. Auch der Zaun des Parks stellt für sie kein Hindernis dar. Der ist ohnehin nur für die außerhalb gehaltenen Schafe gedacht.
 
Weber-Brücke mit Cuernos-Gipfeln im Hintergrund Grey-See mit Grey-Gletscher im Hintergrund Beim Frühstück am 9. Tag be­richteten diejenigen der Rei­se­grup­pe, die früh (also um 5 Uhr) aufgestanden waren, dass die bei­den Cuernos völlig frei und außer­dem noch im roten Licht zu sehen waren. Ich gehörte nicht zu den Frühaufstehern, sodass die Ber­ge schon wieder etwas bedeckt waren. Ziel des Tages war der Grey-See mit dem gleichnamigen Gletscher. Es ist möglich, mit einem Schiff bis zum Gletscher zu fahren. Wir blieben aber am Südende und unternahmen dort eine Wanderung auf die Halbinsel. Von ihr hat man einen herrlichen Blick auf den großen See mit dem Gletscher im Hintergrund. Und da das Wetter immer besser wurde, war von beiden genug zu sehen.
Aussicht vom Cóndor-Aussichtspunkt auf den Pehoé-See Gelbe Orchidee Nachmittags waren wir schon wieder auf dem Campingplatz. Daher bot sich für all jene, die noch etwas Wandern wollten, die Gelegenheit, auf den Kon­dor-Aussichtspunkt zu steigen. Die Aus­sicht von dort oben ist her­vor­ragend (Foto links). Der Weg führt an Südbuchen, Orchideen (Foto rechts) und diversen anderen Pflanzen vorbei. Doch Vorsicht! Auch wenn es im Tal fast völlig windstill ist, herrscht dort oben ein von der Stärke her nicht zu unterschätzender Wind. Es ist daher ratsam, nur dort hin­auf­zusteigen, wenn es im Tal fast windstill ist. Ansonsten könnte man dort oben gar nicht stehen. Bei einem Versuch gelang es mir trotzdem, mich wie ein Skispringer schräg gegen den Wind zu legen. Der Gipfel ist breit genug, sodass man nicht die Klippen heruntergewedelt werden kann.
von links nach rechts: Cuerno Norte, Cuerno Este, Monte Almirante Nieto Magellan-Gänse Abends waren die beiden Cuernos sogar völlig frei zu sehen (Foto links). Ihren Namen haben die Ber­ge von ihrer Zusammen­set­zung aus zwei Gesteinsschichten, einem hellen Untergrund und dem dunklen oberen Stück. Durch die Tätigkeit des Gletschers, der sie bei der letzten Eiszeit bedeckte, wurde diese einzigartige Felsstruktur frei­ge­schmir­gelt. Nicht nur abends auf dem Platz ließen sich Magellan-Gänse blicken (Foto rechts). Sie leben in fast allen Teilen Tierra del fuegos und Patagoniens.
 
Im Nationalpark baute ich an zwei Abenden auch meine Funkstation auf. In Ushuaia hatte ich noch versucht, einen neuen Mast zu kaufen. Doch in einem passenden Geschaft waren nur Angeln bis 2 m zu erstehen. Nur etwas Angelschnur nahm ich mit. Als Abspannpunkte für den Antennendraht mussten daher die kleinen Bäume herhalten. Der Erfolg war nicht berauschend. Zwar konnte ich viele Stationen (W3, W4, UA0, KH6, IK6 ...) laut hören, aber die Anrufe blieben erfolglos. Und die noch lauteren Stationen aus Argentinien und Chile riefen stets nach DX, was ich re­spek­tierte.
 
Wieder auf dem Weg nach oben
 
Darwin-Nandu unser Reiseleiter Roland mit patagonischem Gürteltier Am 10. Tag ging es zu den Gletschern. Zwar gibt es auch welche im gerade verlassenen Nationalpark, doch nicht so gut zugänglich und nicht in solcher gro­ßen Anzahl. Nicht nur deshalb lohnt es sich, mal eine längere Fahrt zu un­ter­nehmen. Wie immer sollte man dabei die Augen offen halten. So waren hin und wieder Darwin-Nandus zu sehen. Sie sind eigentlich immer auf der Flucht. Dabei rennt das Männchen, dass die Pflege der Jungtiere übernimmt, in eine Richtung und sein Nachwuchs in die andere. Doch es gelang mir, auch einmal beide gleichzeitig auf das Foto zu bekommen (Foto links). Nach einer scharfen Bremsung griff sich Roland ein Gürteltier, dass über die Straße gelaufen war und sich nun hinter einem kleinen Strauch verstecken wollte. Es sah mit seinem dicken Panzer aus wie ein Ritter. Nachdem Roland das Tier wieder losließ, rannte es in einem unglaublichen Tempo mit seinen kurzen Beinen weg.
Etwas ruhiger ging es wieder am Grenzübergang von statten. Die Prozedure war die gleiche. Diesmal kamen wir aber um das Aufbauen des Busses herum.
 
Die Gletscher nach oben
 
Rio de las Vueltas Cerro Fitz Roy Der 11. Tag führte uns dem nörd­li­chen Teil des Eismassives näher. Von El Chaltén gehen viele Wan­der­we­ge aus. Christoph, ein Mit­rei­sen­der, und ich wählten schon am Abend zuvor eine län­gere Rou­te aus, die uns durch die bei­den Haupttäler dieser Gegend führ­te. Beim Aufstieg in dem einen Tal (Foto links) hörte ich auf einmal wilde Vo­gel­ru­fe. Zuerst traute ich meinen Ohren nicht, denn solches Geschrei kannte ich nur aus viel wärmeren Gebieten. Doch dann entdeckte ich sie: ein Schwarm Sma­ragd­sit­ti­che. Schnell waren sie aber wieder im Walddickicht verschwunden. Nach ei­ni­gen Stunden quer durch Südbuchenwälder und über Wiesen erreichten wir unser er­stes Ziel: den Cerro Fitz Roy (Foto rechts). Er ragt fast senkrecht aus dem Gebirge auf.
Cerro Torre Der über einen kleinen Gebirgsrücken füh­rende Weg führte uns in das zweite Tal. In ihm ist der nicht minder auffällige Cerro Torre näher zu sehen. Gegenüber dem Cerro Fitz Roy ist er jedoch noch dünner und erscheint somit spitzer. Auf seinem Gipfel kann sich selbst Schnee kaum noch halten. Nur die Wolken blei­ben dort oben hängen. Der Abstieg ging durch dichte Sträucher aber auch über freie, steinige Flächen. Auf ihnen entdeckte ich eine weitere, mir bis dahin unbekannte Pflanze. Erstaunlich, wo sich überall Leben regt, wenn Wasser und Licht vorhanden sind.
 
unser Fahrer Markus Wölfl mit dem Bus vor dem Cerro Torre links und dem Cerro Fitz Roy in der Mitte Blick über den Viedma-See zum Viedma-Gletscher links und dem Cerro Fitz Roy rechts Bei unserer Abfahrt aus El Chalten am 12. Tag zeigten sich die Berge noch einmal von ihrer besten Sei­te. Das stellte eine willkommene Ge­le­genheit dar, am Ortsausgang noch ein letztes Foto zu machen - mit Bus und dem Fahrer Markus Wölfl natürlich. Danach ging es die Straße wieder ein Stück südwärts nach El Calafate. Beim Blick über den Viedma-See zu dem 80 km entfernten Gletscher gleichen Namens und den Bergen nahe El Chaltén wurde mir erst so richtig die Ausmaße der Anden bewusst.
 
Die nächsten beiden Tage waren voll und ganz den Gletschern gewidmet. Diese Zungen aus Eis finden sich entlang des 400 km langen und an manchen Stellen 70 km breiten Gebietes nie abschmelzenden Eises, dem Campo de Hielo Patagonico Sur. Es ist nach der Antarktis und Grönland die drittgrößte zusammenhängende Eisfläche der Welt. Und das bei soviel Eisproduktion das ganze Jahr über schon mal etwas über den Rand (sprich über die umgebenden Berge) rutschen kann, ist verständlich. Leider kam die Speicherkarte in meinem Fotoapparat in Buenos Aires auf die Idee, sich nicht mehr lesen zu lassen. Die nächsten 4 Bilder stammen daher von Christoph.
nördliche Wand des Perito-Moreno-Gletschers mit Schiff Perito-Moreno-Gletscher trifft auf die Landspitze Einer der berümtesten Gletscher ist der Perito Moreno-Gletscher, den wir am 13. Tag aus der Nähe bewundern konnten. Er reicht zeit­weise über den Tempanos-Kanal hinweg bis zu einer Land­spitze. Von den sich rechts und links befindenen Eiswänden bre­chen mit lautem Getöse immer wieder riesige Eisbrocken ab und klatschen ins Was­ser - ein Schauspiel, dem man stundenlang zusehen kann. Auf der Oberfläche des Gletschers befinden sich riesige Eisspalten.
 
verstopfte Einfahrt zur Onelli-Bucht Am nächsten Tag, dem 14. Tag der Reise, ging es von dem etwa 50 km entfernten Puerto Bandera aus mit einem Ka­ta­maran auf den Argentino-See hinaus und den Gletschern entgegen. Leider war die Onelli-Bucht durch die vielen Eis­berge des Onelli-Gletschern verstopft und an ein Durch­kommen nicht zu denken. Doch die riesigen im Wasser schwimmenden Eis­brocken waren schon sehr ansehnlich. Sie schimmerten, wie der Gletscher am Vortag, in allen Schat­tierungen von Weiß über Hellblau bis zu Tiefblau.
Nordwand des Perito-Moreno-Gletschers mit Landspitze Als Ausgleich für den nicht erreichten Onelli-Gletscher fuhr der Kapitain zur Südwand des Perito-Moreno-Gletschers. Schon am Vortag konnten wir die direkt vor der Eiswand kreuzenden Schiffe sehen - und beneideten die Passagiere darauf, da sie näher herankamen. Doch ich kann Ihnen sa­gen, dass das Erlebnis von Land aus viel schöner ist. Zwar sieht man die Eiswand fast unmittelbar vor sich aufragen, doch die abbrechenden Eisbrocken sahen von der Land­zun­ge aus spektakulärer aus. Außerdem fehlte das Knallen des bre­chen­den Eises im Innern des Gletschers fast völlig.
 
Am Mittag des 15. Tages flogen wir leider schon wieder nach Buenos Aires zurück. Obwohl ich schon alle Hoffnung hatte fahren lassen, fragte ich im Hotel noch einmal nach meinem Antennenmast. Doch auch in der Abstellkammer war nichts zu finden. Elisabeth, unsere Reiseleiterin in Buenos Aires, vereinbarte daher mit dem Flug­ha­fen, dass mir der sich nun auf einmal in Ushuaia befindende Mast nach Deutschland geschickt werden sollte. Die Adresse war den Leuten am Flughafen schon bekannt. Zur Sicherheit hinterließ ich noch meine Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
 
Buenos Aires nach oben
 
Orthodoxe Kirche Englischer Glockenturm Der Vormittag des 16. Tages war mit einer Stadtrundfahrt ausgefüllt. Es ging durch ein Künstlerviertel, am alten und neuen Hafen vor­bei sowie kreuz und quer durch die Alt­stadt. In Buenos Aires und Umgebung leben 13 Millionen Menschen. Viele von ihnen sind Einwanderer oder Nachfahren von ihnen. Und so verwundert es nicht, dass sie auch ihre Re­ligionen mitbrachten und zwischen den dicht stehenden Wohnblocks auch eine or­tho­doxe Kirche zu entdecken war. Zu einem Geburtstag der Stadt brachten viele Städte Geschenke mit. Dazu zählt unter anderem der englische Glockenturm.
Blick zur breiten Mündung des Rio de la Plata im Delta des Rio de la Plata Am Nachmittag stand eine Schiffs­fahrt durch das Delta auf dem Programm. Doch statt der er­warteten unbewohnten Inseln ent­puppten sich dieses Gebiet als ein von Kanälen durchzogenes Flussdelta. Es wird als Nah­er­ho­lungsgebiet genutzt - von un­be­rühr­ter Natur nichts zu entdecken. Mir schien es, als seien fast alle Einwohner der Stadt dort. Am Abend ging es dann in einem Nachtflug wieder in das kalte Deutsch­land zurück.
 
Amateurfunk nach oben
 
Leider wurde es nichts damit, als Funkamateur aus Südamerika aktiv zu werden. Wie mich die Erfahrung nun lehrt, muss bei der nächsten Reise der Mast mit im Gepäck untergebracht werden. So kann er nicht mehr verlorengehen. Klar kann auch die gesamte Reisetasche fehlen. Doch in diesem Fall werde ich aufgrund fehlender Kleidung wahrscheinlich auch keine große Lust verspüren, zu Funken. Der Mast hat sich bis zum heutigen Tag (drei Wochen nach Rückkehr) nicht angefunden. Zwar erhielt ich einen Tag nach meiner Rückkehr noch einen Telefonanruf vom Flughafen in Buenos Aires, doch weiter geschah nichts. Wenn Sie also im Süden Argentiniens ein herumstreunender DK9SQ-Fiberglas-Mast begegnen, so nehmen Sie sich seiner an und geben Sie ihm ein neues Zuhause.
 
Wetter und Kleidung nach oben
 
Wenn auf der Nordhalbkugel tiefster Winter herrscht, ist auf der Südhalbkugel Hoch­sommer. Doch ein Badeurlaub war es nicht. Die im Süden vorhandene Land­menge ist viel geringer als die auf der Nordhalbkugel. Außerdem beeinflussen die beiden recht nahe beieinander liegenden Ozeanen (Atlantik im Osten und Pazifik im Westen) Tierra del fuego und Patagonien sehr stark. Insgesamt ist das Klima dort recht rau und nicht mit dem eines Gebiets mit gleichen Breitengraden auf der Nord­halbkugel im Sommer vergleichbar.
Wir hatten das Glück, nur an zwei Tagen etwas Nieselregen abzubekommen. An­sons­ten war es zwar bewölkt und zeitweise windig, aber trocken. Ein paar Tage brannte sogar die sehr hoch stehende Sonne auf uns nieder. Nachts ist es oft bei 0 °C kühl. Dafür steigen die Temperaturen, abhängig von der Sonnenscheindauer, am Tage auch schon mal auf 25 °C. 12 bis 15 °C erreichen sie im Durchschnitt. Auch in den Sommermonaten (Dezember bis Februar) herrschen zum Beispiel in Ushuaia nur 5 bis 20 °C. Laut Statistik soll es dort an nur etwa 40 bis 50 Tagen Son­nen­schein geben. Es tut mir leid, dass wir während unserer Reise schon einen Großteil davon "verbraucht" haben und nun nicht mehr soviel für andere Reisende übrig ist. Roland berichtete aber auch, dass man an einem Tag alle Jahreszeiten auf einmal geboten bekommen kann: zuerst strahlende Sonne wie im Sommer, dann Regen wie im Frühjahr, gefolgt von Sturm wie im Herbst und Schnee wie im Winter.
Wer sich auf alles einstellt und dabei Kleidung in mehreren Schichten trägt bzw. zur Hand hat, dem kann nichts passieren. Bei einem Wetterwechsel zieht man halt et­was aus oder an. Ins Gepäck gehören definitiv Regenjacke, Regenhose, rutsch- und wasserfeste Wanderstiefel, eine nicht wegfliegende Mütze, mindestens ein dicker Pullover aber auch ein Sonnenschutz. Nicht ins Gepäck gehören Turnschuhe und Regenschirme (könnten mitsamt dem Träger wegfliegen).
Bildbände Doch es ist egal, mit welchem Ziel Sie an diesen Zipfel der Erde kommen. Auf alle Fälle werden Sie einen Landstrich kennenlernen, der sich durch seine herbe Schönheit aus­zeichnet. Uns gelang es trotz der rund 2000 km, die wir unterwegs waren, nur einen Teil von Tierra del fuego und Pata­gonien zu Gesicht zu bekommen. Tierra del fuego und Pata­go­nien haben noch viel mehr zu bieten, wie die unter an­de­rem in den Städten erhältlichen Bildbände zeigen. Es ist eine Gegend, die man auch zu anderen Jahreszeiten getrost ein zweites Mal wie­der besuchen kann, ohne in Gefahr zu geraten, nur altbekanntes wie­der­zu­sehen.
 
73/72 de Ingo, DK3RED − Nicht vergessen: Der Spaß ist die Energie! nach oben