Aufbau der Multiband-Fuchs-Antenne

Multiband-Fuchs-Schaltung Diese Multibandantenne wurde von Frank Lamprecht, DL7AQT, entwickelt und erstmalig von der DL-QRP-AG in der deutschen QRP-Zeitschrift "QRP-Report" im Jahr 2002 veröffentlicht. Die Fuchs-Antenne erhielt ihren Namen vom östereichischen Funkamateur Fuchs, der sie 1928 beschrieb. Es war ein endgespeister Monoband-Dipol. Die Länge der Antenne sollte λ/2 oder ein Vielfaches davon betragen. Für 3,5 MHz benötigen Sie ungefähr 41 m. Aber Sie können diesen Draht durch Franks Entwicklung auch auf allen anderen Bändern zwischen 10 und 80 m anpassen!
 
Die beiden nachfolgenden Tabellen zeigen die benötigte Länge für eine bestimmte Anzahl von Halbwellen (λ/2) auf dem jeweiligen Band. Eine Länge von 41 m ist ein guter Kompromiss. Mit dem Fuchs-Kreis ist es möglich, diesen 41-m-Draht auf allen Bändern von 10 bis 80 m zu benutzen.

Mit dem Fuchs-Kreis ist es auch möglich, einen 21-m-Draht von 10 bis 40 m (ohne WARC-Bänder) zu benutzen.

Die Abstimmung ist sehr einfach. Zuerst wird mit dem Schwingkreis ohne Sendesignal nach dem Empfangsrauschen auf Resonanz gezogen. Dabei sollte ein hohes L/C-Verhältnis (hohe Güte) eingestellt werden. Anschließend erfolgt mit Sendesignal die Abstimmung auf minimales SWV. Sollte das SWV zu hoch sein, muss bei der Einkoppelspule umgeschaltet werden. Die Koppelspule wird anschließend auf ein minimales SWV eingestellt. Der Fuchs-Kreis wurde um einen Indikator erweitert. Die LED in diesem Indikator leuchtet nur im Resonanzpunkt.
 
Gibt es dafür einen Bausatz? Sicher! Das QRPproject vertreibt unter dem Namen "Fuchs 80-10" einen Bausatz mit allen Bauteilen und einer Baumappe. Die Schaltung fand in einem Kunststoffgehäuse mit den Maßen 7 cm × 5 cm × 2,5 cm mit BNC-Buchse für den Transceiveranschluss und Bananensteckerbuchse für den Antennendraht Platz.

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