Blick in den Stationsraum

Station Ich benutze "nur" eine QRP-Station und das entsprechende Equipment dafür. Zum größten Teil sind die einzelnen Geräte aus Bausätzen entstanden, einige sind aber auch echter Selbstbau. Nur ein sehr geringer Teil besteht aus Fertiggeräten.
 
Ich würde manchmal auch gerne einen Fullsize-Beam für 80 m benutzen. Doch es geht erstaunlich gut auch mit kleineren Antennen. Wenn Sie mir dies nicht glauben und weiter von der Idealantenne träumen (die Sie niemals bauen), so bedenken Sie: Jede Antenne ist besser als keine Antenne!
 
Auf dieser Seite finden Sie Transceiver, Antennentuner und Antennen.
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QRP-Plus, Index Laboratories
 
QRP-Plus © JH6RTO Der erste Transceiver, den ich benutzte, war ein Fertiggerät. Er gab eine Leistung bis zu 5 W ab und konnte für alle Bänder von 160 bis 10 m benutzt werden. Ich hatte diesen Transceiver (#0815) nur in der Betriebsart CW benutzt, obwohl er auch für SSB gedacht ist. Seine einfache Bedienung überraschte mich sehr. Keine Taste zuviel und keine unnützen Spielereien. Leider gibt es diesen Transceiver nur noch als Gebrauchtgerät. Der Hersteller war Index Laboratories.
Das Foto stammt von JH6RTO, da ich meinen Transceiver irgendwann verkaufte, ihn aber nicht vorher fotografiert hatte.
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Green Mountain 15, Small Wonder Labs
 
Mein erster selbstgebauter CW-Transceiver war ein Monobander für 15 m. Durch den Aufbau als Superhet kann die Arbeitsfrequenz des VFOs niedrig gewählt werden. Dadurch ist eine gute thermische Stabilität erreichbar. Das Quarzfilter mit einem Durchlassbereich von 900 Hz erlaubt eine gute Trennung zu benachbarten Stationen. Mit einer abgegebenen Leistung von 2 W und einem Abstimmbereich von 100 kHz kann man gut im gesamten CW-Bereich arbeiten.
Der Transceiver ließ mich als ZS/DK3RED meine ersten Erfahrungen auf der anderen Seite einer DX-Verbindung sammeln. Leider gibt es diesen Transceiver-Bausatz nur noch gebraucht. Der Hersteller war Small Wonder Labs.
 
Änderungen: Da mir der Mithörton viel zu laut war, nahm ich eine Änderung im NF-Zweig vor. Da der Transceiver von Hause aus keinen Frequenzzähler besitzt, wurde er von mir mit einem Zähler ohne Strom nachgerüstet.
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Green Mountain 10, Small Wonder Labs
 
GM-10 Dem ersten selbstgebauten CW-Transceiver folgte schnell ein zweiter Monobander für 10 m. Durch den Aufbau als Superhet kann die Arbeitsfrequenz des VFOs niedrig gewählt werden. GM-10 Dadurch ist eine gute thermische Stabilität erreichbar. Das Quarzfilter mit einem Durchlassbereich von 900 Hz erlaubt eine gute Trennung zu benachbarten Stationen. Mit einer abgegebenen Leistung von 1,5 W und einem Abstimmbereich von 80 kHz kann man gut im gesamten CW-Bereich arbeiten. Leider gibt es diesen Transceiver-Bausatz nur noch gebraucht. Der Hersteller war Small Wonder Labs.
 
Änderungen: Da mir der Mithörton viel zu laut war, nahm ich die gleiche Änderung im NF-Zweig wie beim Green Montain 15 vor. Da der Transceiver von Hause aus keinen Frequenzzähler besitzt, wurde er von mir mit einem Zähler ohne Strom nachgerüstet.
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NorCal40A, Wilderness Radio
 
NC40A Dieser Transceiver ist ein kompaktes Gerät für das 40-m-Band, der für Portabel- und Batterie-Betrieb optimiert wurde. Er hat eine sehr geringe Stromaufnahme von etwa 15 mA im Empfangsfall. Als weitere Eigenschaften sind die RIT, die sanfte Sende-Empfangs-Umschaltung, die Kontrolle des Ausgangssignals und die variable Ausgangsleistung von bis zu 3 W zu nennen. Ein Abstimmbereich von 35 bis 40 kHz ist für den CW-Bereich ausreichend. Japan mit 3 W erreichen ist mit diesem Transceiver kein Problem! Der Hersteller war Wilderness Radio. Der Transceiver war auch beim QRPproject erhältlich.
 
NC40A NC40A Änderungen: Im ersten Schritt ersetzte ich das einfache Potentiometer für "VFO Tune" gegen ein 10-Gang-Potentiometer. Dadurch kann man die Frequenz feinfühliger als vorher einstellen. Zwar wird für den Transceiver von Wilderness Radio unter dem Namen KC1 ein kombinierter Keyer/Frequenzzähler angeboten, jedoch tauschte ich im zweiten Schritt den Knopf einfach gegen einen Zähler ohne Strom aus.
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NorCal40A, Wilderness Radio (modifiziert für 80 m)
 
Ich habe es bisher noch nicht geschafft, diesen Transceiver aufzubauen. Er liegt immer noch als Ansammlung von elektrischen Bauelementen in einer Schachtel im Shack. Die notwendigen Änderungen für den Betrieb des 40-m-Grundgeräts auf 80 m sind in der Bauanleitung aufgeführt. Der Hersteller war Wilderness Radio. Der Transceiver war auch beim QRPproject erhältlich.
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K2, Elecraft
 
K2 Am 10. Mai 2000 wurde bei mir ein neuer K2 von Elecraft "geboren", der auf den Namen #01118 hört und in der Grundvariante für CW auf allen Bändern von 80 bis 10 m und bis zu 10 W verwendbar ist. Der Transceiver ist auch beim QRPproject erhältlich. Im Transceiver sind in der Zwischenzeit der interne Akkumulator, das 160-m-Modul, der zweite RX-Eingang, das NF-Filter und der interne Automatiktuner installiert. Außerdem habe ich in der Zwischenzeit einige technische Modifikationen an meinem K2 durchgeführt, um seine Eigenschaften zu verbessern und ihn meinen Bedürfnissen anzupassen.
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Spatz, DL-QRP-AG
 
Spatz Peter Solf, DK1HE, entwarf im Jahr 2002 für die DL-QRP-AG CW-Monoband-Transceiver. Die Transceiver für 80 bis 17 m waren beim QRPproject erhältlich. Er sollte eigentlich einen Keramik-Resonator im VFO erhalten, wurde jedoch aufgrund nicht zu bewältigender Driftprobleme mit einem DDS-VFO ausgerüstet. Spatz Dadurch konnten Eigenschaften realisiert werden, an die vorher nicht zu denken war: RIT, XIT, Keyer, veränderbare Abstimmschritte. Der DDS-VFO stammt von Steve Weber, KD1JV. Der Empfänger besitzt eine Empfindlichkeit von 0,3 µV und ein 8-poliges Quarzfilter mit 400 Hz Bandbreite. Die robuste Endstufe des Senders kann 5 W abgeben, die sich auch verringern lassen. Die Stromaufnahme beträgt beim Empfang 80 mA und beim Senden mit 5 W gerade einmal 630 mA.
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K1, Elecraft
 
K1 Am 30. Januar 2009 erblickte nach einem problemfreien Aufbau der K1 mit dem Namen #2682 den Antennenstecker zur Welt. Dieser Transceiver von Elecraft gestattet CW mit einer Ausgangsleistung bis zu 5 W. Die Produktion des K1 wurde mittlerweile eingestellt. Ich habe meinen K1 mit dem 4-Band-Filter (KFL1-4) für 40, 30, 20 und 17 m aufgebaut. Der K1 ist auch als 2-Band-Variante erhältlich, wobei dann zwei Bänder zwischen 80 und 15 m auswählbar sind. In der Zwischenzeit habe ich den internen Antennentuner (KAT1) eingebaut. Der Transceiver und die Optionen waren auch beim QRPproject erhältlich.
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KX3, Elecraft
 
KX3 Im März 2017 erwarb ich mit dem Elecraft KX3 (#09479) einen Transceiver, der als Ausnahme einmal kein Bausatz war. Dieser Transceiver von Elecraft gestattet CW, SSB, AM, FM und Digimode mit einer Ausgangsleistung bis zu 15 W auf allen Bändern von 160 bis 6 m inklusive 60 m. Wer will, kann auch ein Modul für 4 und 2 m nachrüsten. Den Transceiver und die Optionen erwarb ich beim QRPproject. Sie übernahmen auch gleich den Einbau der gewünschten Optionen. Ich habe meinen KX3 gleich mit einem internen Weitbereichs-ATU (KXAT3) und einem Passband-Roofing-Filter (KXFL3) ausstatten lassen. Außerdem habe ich das kleine Handmikrofon MH3 mitbestellt − Morsetasten habe ich selbst genug.
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QRP Automatik Tuner, LDG
 
LDG ATU LDG ATU Der QRP Automatik Tuner von LDG Electronics ist ein voll ausgestatteter automatischer oder halbautomatischer Antennen-Tuner für HF-Sender (1,8 bis 30 MHz) mit 0,1 bis 10 W Ausgangsleistung (30 W bei 50 % Auslastung wie bei CW oder SSB).
Der Tuner benutzt ein geschaltetes Netzwerk mit 8 Kondensatoren (256 Möglichkeiten), 8 Spulen (256 Möglichkeiten) und einer Hoch/Tief-Widerstandsumschaltung und erzielt damit über 131000 Einstellkombinationen. Das Netzwerk arbeitet gut mit jeder koaxial gespeisten Antenne (Dipole, Vertikal, Beam, usw.) zusammen. Er kann für die Zusammenarbeit mit symmetrisch gespeisten Antennen (und Langdrähten) durch einen 4:1- oder 6:1-Balun (nicht enthalten) erweitert werden. Es ist möglich, Impedanzen von ungefähr 6 bis ungefähr 800 Ω anzupassen. Dies entspricht einem SWV von ca. 8:1 bei tiefen Impedanzen und ca. 10:1 bei hohen Impedanzen.
Die Einstellzeit beträgt zwischen 0,1 und 3 s mit einer mittleren Zeit von 1,5 s.
Die Betriebsweise des Tuners ist automatisch und halbautomatisch. Im automatischen Modus sucht der Tuner nach einem SWV von 1,5, wenn das SWV größer als 3 ist. Im halbautomatischen Modus wird der Tuner nur nach einer neuen Anpassung suchen, wenn die "Tune"-Taste betätigt wurde. Beide Betriebsarten erfordern eine HF-Leistung von mehr als 0,1 W. Die Aufwärts/Abwärts-Tasten ermöglichen eine Feineinstellung der Spulen und Kapazitäten und können in jeder Betriebsart benutzt werden.
Die vier LEDs ermöglichen eine Anzeige des SWVs und des Zustands. Es ist möglich, Stehwellenverhältnisse kleiner 1,5, 2, 2,5, 3 und größer 3 zu unterscheiden. Die 4. LED ist eine Abstimmanzeige. Wenn sie leuchtet, so sucht der Tuner nach einer Anpassung.
Fazit: Einfach zu bauen und einfach zu bedienen. Gut für QRP!
In der Zwischenzeit habe ich noch ein paar Modifikationen für den Tuner vorgenommen, die die Arbeit mit ihm erleichtern.
 
Als Nachfolger gab es die Version Z11 mit bistabilen Relais, sodass nach dem Abstimmen fast kein Strom mehr aufnimmt wird. Außerdem wurde der Abstimmalgorithmus verändert und so ein schnelleres Tunen ermöglicht.
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ZM-2, Emtech
 
ZM-2 Das ZM-2 von Emtech passt unsymmetrisch gespeiste Antennen (zum Beispiel Langdrähte, Windoms, kurze Drähte) und symmetrisch gespeiste Antennen (zum Beispiel Dipole, Loops, Deltas, Vertikals) an und eleminiert die Fehlanpassung von koaxial gespeisten Antennen. Es war auch beim QRPproject erhältlich. Das ZM-2 besitzt eine optische SWV-Anzeige. Es kann bis 15 W Ausgangsleistung und von 80 bis 10 m verwendet werden.
ZM-2 Sie können das ZM-2 portabel oder zu Hause im Shack verwenden. Da das ZM-2 sehr spitz abstimmt, sind zwei große Knöpfe für feinfühliges Einstellen vorhanden. Ein großer und ein kleiner Ringkern sind zu wickeln, wobei der Aufbau durch eine bebilderte Bauanleitung problemlos ist. Die Aufbauzeit beträgt etwa ein oder zwei Abende. Alle Teile inklusive Draht sind im Bausatz vorhanden. Gehäusegröße nur 13 × 7 × 4 cm.
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Tuner für Multiband-Fuchs-Antenne, Frank Lamprecht, DL7AQT
 
Multiand-Fuchs-Kreis Multiand-Fuchs-Kreis Die Fuchs-Antenne erhielt ihren Namen vom österreichischen Funkamateur Fuchs, der sie 1928 beschrieb. Es war ein endgespeister Monoband-Dipol. Die Länge der Antenne sollte eine halbe Wellenlänge (½ λ) oder ein Vielfaches davon betragen. Für 3,5 MHz benötigen Sie ungefähr 41 m.
Diese Multibandantennentuner wurde von Frank Lamprecht, DL7AQT, entwickelt und 2002 im QRP-Report veröffentlicht. Sie können durch diese Entwicklung jeden endgespeisten Antennendraht auf allen Bändern zwischen 10 und 80 m anpassen! Eine kurze Beschreibung des beim QRPproject erhältlichen Fuchs-Kreises ist verfügbar.
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ZM-4, Peter Zenker, DL2FI
 
ZM-4 Der Antennentuner ZM-2 von Emtech passt keine Antennen mit niedrigem Fußpunktwiderstand an. Außerdem ist er für 160 m praktisch nicht nutzbar. Daher sah sich Peter, DL2FI, einmal im WWW um und stellte eigene Versuche an. Basierend auf den Informationen von Charlie Lofgren, W6JJZ, und Lloyd Butler, VK5BR, entstand aus dem ZM-2 das ZM-4, das beim QRPproject erhältlich ist. Es ist von 160 bis 10 m verwendbar und passt sowohl Antennen mit sehr hohem als auch mit sehr niedrigem Fußpunktwiderstand an. Doch auch der mechanische Aufbau (Verdrahtung beim ZM-2) wurde durch die Verwendung einer Leiterplatte vereinfacht.
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Multiband-Vertikal mit dem Fiberglas-Teleskop-Tower FTT, Walter Spieth, DK9SQ
 
Vertikal Vertikal Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus mit drei Etagen. Da ich nicht die Möglichkeit zur Benutzung einer ständig aufgebauten Antenne habe, verwende ich eine schräge Vertikal-Antenne auf meinem Balkon.
Diese besteht aus einem 10 m langen Fiberglas-Teleskopmast FTT, Walter Spieth, DK9SQ. Dieser Mast ist seit 2008 bei WiMo erhältlich. Der Mast ließ sich sehr gut mit ein paar Schellen am Balkon befestigen. Ein Wegrutschen des Mastfußes wird durch zwei schmale Stahlbänder verhindert, die den Mastfuß mit dem Balkongitter innen verbinden. Der Mast ragt 8,9 m über das Balkongitter hervor. Um das freie Ende dieses Masts sind 10 m Draht gewickelt.
Ein automatischer Antennentuner am Fußpunkt (in einem wetterfesten Blechgehäuse) gestattet eine Nutzung dieser Antenne für alle Bänder zwischen 80 und 10 m. Als Gegengewicht dient dabei das metallische Balkongitter. Der Fußpunkt der Antenne befindet sich "nur" 4 m über Grund.
Wenn ich nicht "in der Luft" bin, kann die Antenne innerhalb einer Minute zusammengeschoben werden und verschwindet dann fast vollständig hinter dem Balkongitter. Sehen Sie sich die Vertikal-Antenne auf dem Balkon einmal genauer an. Sollten Sie Schwierigkeiten mit einer Antennengenehmigung haben, so sehen Sie sich meine Erfahrungen und Maßnahmen hinsichtlich der Genehmigung und den Weg zur Selbsterklärung an.
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MP-1, Super Antennas und Nachfolger HF-P1
 
MP-1 MP-1 Sie haben keinen Platz, um eine Antenne zu transportieren und/oder aufzubauen? Dann ist die MP-1 von Super Antennas, Vern Wright (SK), W6MMA, genau die richtige Antenne für Sie. Die Antenne ist als HF-P1 mit metrischen Gewinden auch beim QRPproject erhältlich. Diese Multiband-Antenne lässt sich problemlos zusammen mit dem Transceiver in einer Tasche verstauen und einfach aufbauen. Ihre maximale Länge beträgt zerlegt nur 27 cm (die der HF-P1 beträgt 37 cm, da sie längere Stangen besitzt).
Für den Aufbau erfordert sie lediglich eine Stelle, an der man sie anklemmen kann. Und diese Stelle kann zum Beispiel schon der Tisch sein, an dem Sie sitzen. Nachdem man ein Koaxialkabel angeschlossen und die mitgelieferten Radials an die Grundplatte gesteckt hat, kann es losgehen. Die Antenne lässt sich durch das Verschieben des Metallzylinders einfach von 40 bis 10 m abstimmen. Der Zylinder dient dabei gleichzeitig als Anzapfung für die Spule und als Kondensator. Sollte ein senkrechter Aufbau nicht möglich sein, kann die Antenne auch gekippt montiert werden. Ein Teleskopstab am oberen Ende des Metallzylinders verbessert ihre Wirkung. Zum Lieferumfang gehören neben der Antenne mit Grundplatte noch die Radials aus Flachbandkabel und eine kleine Schraubzwinge. Ich habe mit ihr auch schon die andere Seite des Atlantiks erreicht, doch Wunder sollte man von ihr nicht erwarten.
In der Zwischenzeit habe ich mir von einem Funkamateur in meinem Wohnort zwei zusätzliche Aluminiumstangen mit zölligen Gewinden an den Enden versehen lassen. Diese sind so lang wie der Spulenkörper, wodurch sie sich gut zusammen mit der Spule transportieren lassen. Bei ihrer Verwendung ist eine bessere Anpassung zu erzielen − gemessen habe ich es aber noch nicht. Die bei Difona erhältliche HF-P1 als Nachfolger besitzt schon von Hause aus zwei längere Stangen.
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Dosenantenne, Arthur Wenzel, DL7AHW
 
Dosenantenne Die von Jürgen Schäfer, DL7PE, auf Basis fremder Quellen entwickelte MicroVert wurde schon an verschiedenen Stellen beschrieben. So richtig begeistern konnte mich sein Vorschlag aber nicht, da die notwendigen Längen der 22 mm dicken Rohre in den unteren Amateurfunkbändern sehr schnell unhandlich werden. Nachdem sich Arthur Wenzel, DL7AHW, eine Beschreibung im Antennenmagazin AntenneX genauer ansah, verbesserte er das Original grundlegend. Um selbst so eine Antenne zu bauen, lesen Sie sich die Beschreibung zum Aufbau der Dosenantenne durch. Wo es diese Antenne zu kaufen gibt? Im Getränkeladen in Ihrer Nähe. Das Foto rechts zeigt die Antennenversion von Peter, DL2FI, die auch "Berliner Keule" genannt wird.
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18-m-Fiberglas-Teleskopmast, Spiderbeam
 
Spiderbeam Gerade QRPer sollten nicht bei den Antennen geizen. Anfang August 2006 erreichte mich über eine Mailingliste die erste Nachricht von der Existenz eines 18 m langen Teleskopmasts von Spiderbeam. Seine Spitze ragt bis über das 6. Stockwerk eines Hauses hinweg! Bis zu diesem Zeitpunkt nutzte ich nur meinen 10 m langen Spieth-Mast für eine Multiband-Vertikal oder andere Antennenkonstruktionen. Mit dem neuen Mast rücken jetzt Antennenkonstruktionen näher, die bisher wegen mangelnder Abspannpunkte unerreichbar waren. Der Mast ist gut transportierbar. Wie wäre es, mit ihm eine Vertikalantenne für 80 m oder eine Drahtpyramide aufzubauen? Sehen Sie sich meine Erfahrungen mit diesem Mast an.
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Mehrbandantenne für unterwegs
 
Fragen entstehen immer wieder, wenn es um die Auswahl der richtigen Antenne für eine Aktivität außerhalb des heimischen Shacks geht. Ich suchte beispielsweise eine passende Antenne für meinen Transceiver Elecraft K1, der für 40, 30, 20, 17 m nutzbar ist und der einen eingebauten Antennentuner besitzt. Entstanden ist eine Mehrbandantenne, die sich entsprechend den vorgefundenen Örtlichkeiten anpassen lässt.
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10 m GFK Mast Mini, DX-Wire
 
10 m GFK Mast Mini Gerade wer mit seiner Funkstation auf Reisen geht, der hat immer wieder Probleme mit dem Antennentransport. Die Standardlänge für 10 m lange Teleskopmaste ist etwa 1,15 m (unabhängig vom Hersteller). So ein Mast passt in der Regel nicht mehr in den Koffer, sodass er zum Beispiel bei einer Flugreise separat als Sperrgepäck aufgegeben werden muss. Eine Transportlänge von nur 67 cm besitzt der 10 m GFK Mast Mini von DX-Wire. Trotzdem ist der Mast ausgezogen 10 m lang. Die 17 Segmente haben Durchmesser von 4 bis 48 mm. Er wiegt 1,3 kg und wird mit einem Stoffbeutel geliefert.
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6 m GFK Portabel-Mast, Lambdahalbe
 
6 m GFK Portabel-Mast mit und ohne Überzug Wenn Sie einen noch kürzeren und leichteren Mast als den 10 m GFK Mast Mini benötigen, so gibt es den 6 m GFK Portabel-Mast von Lambdahalbe. Er besitzt eine Transportlänge von 57 cm, lässt sich bis auf 5,85 m ausziehen und wiegt nur 650 g. Die 12 Segmente haben Durchmesser von 1,5 bis 38 mm. Der Mast wird mit einem rutschfesten Überzug am unteren Segment ausgeliefert, der ihn im eingeschobenen Zustand relativ unempfindlich gegenüber Beschädigungen macht. So wie vom Händler angegeben, ist es eine Stipprute aus dem Anglerbereich. Ein Exemplar habe ich aus Neugier vom Überzug befreit. Zutage kam eine Rute von Geologic. Beim senkrechten Aufbau sollten Sie daher keine großen Kräfte durch seitlich gespannte Drähte wirken lassen. Für eine Vertikalantenne ist der Mast jedoch bestens geeignet. Und er passt sogar noch in einen Rucksack.

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