Blick in den Stationsraum

Station Ich be­nut­ze "nur" ei­ne QRP-Sta­tion und das ent­spre­chen­de Equip­ment da­für. Zum größ­ten Teil sind die ein­zel­nen Ge­rä­te aus Bau­sät­zen ent­stan­den, ei­ni­ge sind aber auch ech­ter Selbst­bau. Nur ein sehr ge­rin­ger Teil be­steht aus Fer­tig­ge­rä­ten.
 
Ich wür­de manch­mal auch ger­ne ei­nen Full­size-Beam für 80 m be­nut­zen. Doch es geht er­staun­lich gut auch mit klei­ne­ren An­ten­nen. Wenn Sie mir dies nicht glau­ben und wei­ter von der Ideal­an­ten­ne träu­men (die Sie nie­mals bau­en), so be­den­ken Sie: Je­de An­ten­ne ist bes­ser als kei­ne An­ten­ne!
 
Auf die­ser Sei­te fin­den Sie Trans­cei­ver, An­ten­nen­tu­ner und An­ten­nen.
Linie nach oben QRP-Plus von Index Laboratories
 
Der erste Transceiver, den ich benutzte, war ein Fertiggerät. Er gab eine Leistung bis zu 5 W ab und konnte für alle Bänder von 160 bis 10 m benutzt werden. Ich hatte diesen Transceiver nur in der Betriebsart CW benutzt, obwohl er auch für SSB gedacht ist. Seine einfache Bedienung überraschte mich sehr. Keine Taste zuviel und keine unnützen Spie­lereien. Leider gibt es diesen Transceiver nur noch als Gebrauchtgerät. Der Hersteller war Index Laboratories.
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nach oben Green Mountain 15 von Small Wonder Labs
 
Mein erster selbstgebauter CW-Transceiver war ein Monobander für 15 m. Durch den Auf­bau als Su­per­het kann die Ar­beits­fre­quenz des VFOs nied­rig ge­wählt wer­den. Da­durch ist ei­ne gu­te ther­mi­sche Sta­bi­li­tät er­reich­bar. Das Quarzfilter mit einem Durch­lassbereich von 900 Hz erlaubt eine gute Trennung zu benachbarten Stationen. Mit ei­ner abgegebenen Lei­stung von 2 W und einem Abstimmbereich von 100 kHz kann man gut auf dem CW-Bereich arbeiten.
Der Transceiver ließ mich als ZS/DK3RED meine ersten Erfahrungen auf der anderen Sei­te einer DX-Verbindung sammeln. Leider gibt es diesen Transceiver-Bausatz nur noch ge­braucht. Der Hersteller war Small Wonder Labs.
 
Änderungen: Da mir der Mithörton viel zu laut war, nahm ich eine Änderung im NF-Zweig vor. Da der Transceiver von Hause aus keinen Frequenzzähler besitzt, wur­de er von mir mit ei­nem Zäh­ler ohne Strom nach­ge­rü­stet.
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nach oben Green Mountain 10 von Small Wonder Labs
 
GM-10 Dem ersten selbstgebauten CW-Transceiver folgte schnell ein zweiter Monobander für 10 m. Durch den Aufbau als Superhet kann die Arbeitsfrequenz des VFOs niedrig gewählt werden. GM-10 Dadurch ist eine gute thermische Stabilität erreichbar. Das Quarzfilter mit einem Durchlassbereich von 900 Hz erlaubt eine gute Trennung zu benachbarten Stationen. Mit ei­ner abgegebenen Leistung von 1,5 W und einem Abstimm­bereich von 80 kHz kann man gut auf dem CW-Bereich arbeiten. Leider gibt es diesen Transceiver-Bausatz nur noch gebraucht. Der Hersteller war Small Wonder Labs.
 
Änderungen: Da mir der Mithörton viel zu laut war, nahm ich die gleiche Änderung im NF-Zweig wie beim Green Montain 15 vor. Da der Transceiver von Hause aus keinen Frequenzzähler besitzt, wurde er von mir mit einem Zähler ohne Strom nachgerüstet.
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nach oben NorCal40A von Wilderness Radio
 
NC40A Die­ser Trans­cei­ver von Wil­der­ness Ra­dio ist ein kom­pak­tes Ge­rät für das 40-m-Band, der für Por­ta­bel- und Bat­te­rie-Be­trieb op­ti­miert wur­de. Der Trans­cei­ver war auch beim QRP­pro­ject er­hält­lich. Er hat ei­ne sehr ge­rin­ge Strom­auf­nah­me von etwa 15 mA im Emp­fangs­fall. Als wei­tere Ei­gen­schaf­ten sind die RIT, die sanf­te Sen­de-Emp­fangs-Um­schal­tung, die Kon­trol­le des Aus­gangs­sig­nals und die va­ria­ble Aus­gangs­lei­stung von bis zu 3 W zu nen­nen. Ein Ab­stimm­be­reich von 35 bis 40 kHz ist für den CW-Be­reich aus­rei­chend. Ja­pan mit 3 W er­rei­chen ist mit die­sem Trans­cei­ver kein Pro­blem!
 
NC40A NC40A Än­de­run­gen: Im er­sten Schritt er­setz­te ich das ein­fa­che Po­ten­tio­me­ter für "VFO Tune" ge­gen ein 10-Gang-Po­ten­tio­me­ter. Da­durch kann man die Fre­quenz fein­füh­li­ger als vor­her ein­stel­len. Zwar wird für den Trans­cei­ver von Wil­der­ness Ra­dio un­ter dem Na­men KC1 ein kom­bi­nier­ter Key­er/Fre­quenz­zäh­ler an­ge­bo­ten, je­doch tausch­te ich im zwei­ten Schritt den Knopf ein­fach ge­gen ei­nen Zäh­ler ohne Strom aus.
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nach oben NorCal40A von Wilderness Radio (modifiziert für 80 m)
 
Ich habe es bisher noch nicht geschafft, diesen Transceiver von Wilderness Radio aufzubauen. Der Transceiver war auch beim QRPproject erhältlich. Er liegt immer noch als Ansammlung von elektrischen Bauelementen in einer Schachtel im Shack. Die not­wendigen Änderungen für den Betrieb des 40-m-Grundgerätes auf 80 m sind in der Bauanleitung aufgeführt.
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nach oben K2 von Elecraft
 
K2 Am 10. Mai 2000 wurde bei mir ein neuer K2 von Elecraft "ge­bo­ren", der auf den Na­men #01118 hört und in der Grund­va­ri­ante für CW auf al­len Bän­dern von 80 bis 10 m und bis zu 10 W ver­wend­bar ist. Der Trans­cei­ver ist auch beim QRP­project er­hält­lich. Im Trans­cei­ver sind in der Zwi­schen­zeit der in­ter­ne Ak­ku­mu­la­tor, das 160-m-Mo­dul, der zwei­te RX-Ein­gang, das NF-Fil­ter und der in­ter­ne Au­to­ma­tik­tu­ner in­stal­liert. Au­ßer­dem ha­be ich in der Zwi­schen­zeit ei­ni­ge tech­ni­sche Mo­di­fi­ka­tio­nen an mei­nem K2 durch­ge­führt, um sei­ne Ei­gen­schaf­ten zu ver­bes­sern und ihn mei­nen Be­dürf­nis­sen an­zu­pas­sen.
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nach oben Spatz von DL-QRP-AG
 
Spatz Peter Solf, DK1HE, ent­war­fen im Jahr 2002 für die DL-QRP-AG ei­nen CW-Mo­no­band-Trans­cei­ver. Mo­no­band-Trans­cei­ver für 80 bis 17 m wa­ren beim QRP­pro­ject er­hält­lich. Er soll­te ei­gent­lich ei­nen Ke­ra­mik-Re­so­na­tor im VFO er­hal­ten, wur­de je­doch auf­grund nicht zu be­wäl­ti­gen­der Drift­pro­ble­me mit ei­nem DDS-VFO aus­ge­rü­stet. Spatz Da­durch konn­ten Ei­gen­schaf­ten rea­li­siert wer­den, an die vor­her nicht zu den­ken war: RIT, XIT, Key­er, ver­än­der­ba­re Ab­stimm­schrit­te. Der DDS-VFO stammt von Steve We­ber, KD1JV. Der Emp­fän­ger be­sitzt ei­ne Emp­find­lich­keit von 0,3 µV und ein 8-po­li­ges Quarz­fil­ter mit 400 Hz Band­brei­te. Die ro­bu­ste End­stu­fe des Sen­ders kann 5 W ab­ge­ben, die sich auch ver­rin­gern las­sen. Der Strom­ver­brauch be­trägt beim Emp­fang 80 mA und beim Sen­den mit 5 W ge­ra­de ein­mal 630 mA.
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nach oben K1 von Elecraft
 
K1 Am 30. Januar 2009 erblickte nach einem problemfreien Auf­bau der K1 mit dem Namen #2682 den Antennenstecker zur Welt. Dieser Transceiver von Elecraft gestattet CW mit ei­ner Aus­gangsleistung bis zu 5 W. Der Transceiver und die Op­tionen sind auch beim QRPproject erhältlich. Ich habe mei­nen K1 mit dem 4-Band-Filter (KFL1-4) für 40, 30, 20 und 17 m aufgebaut. Der K1 ist auch als 2-Band-Variante erhältlich, wobei dann 2 Bän­der zwischen 80 und 15 m auswählbar sind. In der Zwi­schen­zeit habe ich den internen Antennentuner (KAT1) eingebaut.
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nach oben KX3 von Elecraft
 
KX3 Im März 2017 erwarb ich mit dem Elecraft K1 (#9479) einen Trans­cei­ver, der als Ausnahme einmal kein Bausatz war. Die­ser Trans­cei­ver von Elecraft gestattet CW, SSB, AM, FM und Di­gi­mode mit ei­ner Aus­gangsleistung bis zu 15 W auf allen Bändern von 160 bis 6 m inklusive 60 m. Wer will, kann auch ein Module für 4 m und 2 m nachrüsten. Den Transceiver und die Optionen er­warb ich beim QRPproject. Sie übernahmen auch gleich den Einbau der gewünschten Optionen. Ich habe mei­nen KX3 gleich mit einem internen Weitbereichs ATU (KXAT3) und einem Pass­band-Roofing-Filter (KXFL3) ausstatten lassen. Außerdem habe ich das kleine Hand­mi­kro­fon MH3 mitbestellt - Morsetasten habe ich selbst genug.
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nach oben QRP Automatik Tuner von LDG
 
LDG ATU LDG ATU Der QRP Automatik Tuner von LDG Electronics ist ein voll aus­ge­stat­te­ter automatischer oder halb­au­to­ma­ti­scher Antennen-Tuner für HF-Sen­der (1,8 bis 30 MHz) mit 0,1 bis 10 W Ausgangsleistung (30 W bei 50 % Auslastung wie bei CW oder SSB).
Der Tuner benutzt ein geschaltetes Netz­werk mit 8 Kondensatoren (256 Möglichkeiten), 8 Spulen (256 Möglichkeiten) und einer Hoch/Tief-Widerstandsumschaltung und erzielt damit über 131000 Einstellkombi­nationen. Das Netzwerk arbeitet gut mit jeder koaxial gespeisten Antenne (Dipole, Ver­tikal, Beam, usw.) zusammen. Er kann für die Zusammenarbeit mit symmetrisch ge­speisten Antennen (und Langdrähten) durch einen 4:1- oder 6:1-Balun (nicht enthal­ten) erweitert werden. Es ist möglich, Impedanzen von ungefähr 6 Ω bis ungefähr 800 Ω anzupassen. Dies entspricht einem SWV von ca. 8:1 bei tiefen Impedanzen und ca. 10:1 bei hohen Impedanzen.
Die Einstellzeit beträgt zwischen 0,1 und 3 Sekunden mit einer mittleren Zeit von 1,5 Sekunden.
Die Betriebsweise des Tuners ist automatisch und halbautomatisch. Im automatischen Modus sucht der Tuner nach einem SWR von 1,5, wenn das SWR größer als 3 ist. Im halbautomatischen Modus wird der Tuner nur nach einer neuen Anpassung suchen, wenn die "Tune"-Taste betätigt wurde. Beide Betriebsarten erfordern eine HF-Leistung von mehr als 0,1 W. Die Aufwärts/Abwärts-Tasten ermöglichen eine Feineinstellung der Spulen und Kapazitäten und können in jeder Betriebsart benutzt werden.
Die 4 LEDs ermöglichen eine Anzeige des SWRs und des Zustands. Es ist möglich, Stehwellenverhältnisse kleiner 1,5, 2, 2,5, 3 und größer 3 zu unterscheiden. Die 4. LED ist eine Abstimmanzeige. Wenn sie leuchtet, so sucht der Tuner nach einer Anpassung.
Fazit: Einfach zu bauen und einfach zu bedienen. Gut für QRP!
In der Zwischenzeit habe ich noch ein paar Modifikationen für den Tuner vorgenommen, die die Arbeit mit ihm erleichtern.
 
PS. Als Nachfolger gibt es die Version Z11 mit bistabilen Relais, sodass nach dem Ab­stimmen fast kein Strom mehr verbraucht wird. Außerdem wurde der Abstimmalgo­rithmus verändert und so ein schnelleres Tunen ermöglicht.
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nach oben ZM-2 von Emtech
 
ZM-2 Das ZM-2 von Emtech passt unsymmetrisch gespeiste An­tennen (z.B. Langdrähte, Windom, kurze Drähte) und symme­trisch gespeiste Antennen (z.B. Dipole, Loops, Deltas, Ver­tikals) an und eleminiert die Fehlanpassung von koaxial ge­speisten Antennen. Es war auch beim QRPproject erhältlich. Das ZM-2 besitzt eine optische SWR-Anzeige. Es kann bis 15 W Ausgangsleistung und von 80 bis 10 m verwendet werden.
ZM-2 Sie können das ZM-2 portabel oder zu Hause im Shack ver­wenden. Da das ZM-2 sehr spitz abstimmt, sind zwei große Knöpfe für feinfühliges Einstellen vorhanden. Ein großer und ein kleiner Ringkern sind zu wickeln, wobei der Aufbau durch eine bebilderte Bauanleitung problemlos ist. Die Aufbauzeit beträgt etwa ein oder zwei Abende. Alle Teile inklusive Draht sind im Bausatz vorhanden. Gehäusegröße nur 13 cm x 7 cm x 4 cm.
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nach oben Tuner für Multiband-Fuchs-Antenne von Frank Lamprecht, DL7AQT
 
Multiand-Fuchs-Kreis Multiand-Fuchs-Kreis Die Fuchs-Antenne erhielt ihren Na­men vom österreichischen Funk­amateur Fuchs, der sie 1928 be­schrieb. Es war ein endgespeister Monoband-Dipol. Die Länge der An­tenne sollte eine halbe Wellenlänge (λ/2) oder ein Vielfaches davon be­tragen. Für 3,5 MHz benötigen Sie ungefähr 41 m.
Diese Multibandantennetuner wurde von Frank Lamprecht, DL7AQT, entwickelt und erstmalig von der DL-QRP-AG in der deutschen QRP-Zeitschrift "QRP-Report" im Jahr 2002 veröffentlicht. Sie können durch Franks Entwicklung jeden endgespeisten Anten­nendraht auf allen Bändern zwischen 10 und 80 m anpassen! Eine kurze Beschreibung des beim QRPproject erhältlichen Fuchs-Kreises ist verfügbar.
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nach oben ZM-4 von Peter Zenker, DL2FI
 
ZM-4 Der An­ten­nen­tu­ner ZM-2 von Em­tech passt kei­ne An­ten­nen mit nie­dri­gem Fuß­punkt­wi­der­stand an. Au­ßer­dem ist er für 160 m prak­tisch nicht nutz­bar. Da­her sah sich Pe­ter, DL2FI, ein­mal im WWW um und stell­te ei­ge­ne Ver­su­che an. Ba­sie­rend auf den In­for­ma­tio­nen von Char­lie Lof­gren, W6JJZ, und Lloyd But­ler, VK5BR, ent­stand aus dem ZM-2 das ZM-4, das beim QRP­pro­ject er­hält­lich ist. Es ist von 160 bis 10 m ver­wend­bar und passt so­wohl An­ten­nen mit sehr ho­hem als auch mit sehr nied­ri­gem Fuß­punkt­wi­der­stand an. Doch auch der me­cha­ni­sche Auf­bau (Ver­drah­tung beim ZM-2) wur­de durch die Ver­wen­dung ei­ner Lei­ter­plat­te ver­ein­facht.
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nach oben Multiband-Vertikal mit dem Fiberglas-Teleskop-Tower FTT von Walter Spieth, DK9SQ
 
Vertikal Vertikal Ich woh­ne in ei­nem Mehr­fa­mi­lien­haus mit 3 Eta­gen. Da ich nicht die Mög­lich­keit zur Be­nut­zung ei­ner stän­dig auf­ge­bau­ten An­ten­ne ha­be, ver­wen­de ich ei­ne schrä­ge Ver­ti­kal-An­ten­ne auf mei­nem Bal­kon.
Die­se be­steht aus ei­nem 10 m lan­gen Fi­ber­glas-Te­le­skop­mast FTT von Wal­ter Spieth, DK9SQ. Die­ser Mast ist seit 2008 bei Wi­Mo er­hält­lich. Der Mast ließ sich sehr gut mit ein paar Schel­len am Bal­kon be­fe­sti­gen. Ein Weg­rut­schen des Mast­fu­ßes wird durch 2 schma­le Stahl­bän­der ver­hin­dert, die den Mast­fuß mit dem Bal­kon­git­ter in­nen ver­bin­den. Der Mast ragt 8,9 m über das Bal­kon­git­ter her­vor. Um das freie En­de die­ses Masts sind 10 m Draht ge­wi­ckelt.
Ein au­to­ma­ti­scher An­ten­nen­tu­ner am Fuß­punkt (in ei­nem wet­ter­fe­sten Blech­ge­häu­se) ge­stat­tet ei­ne Nut­zung die­ser An­ten­ne für alle Bän­der zwi­schen 80 und 10 m. Als Ge­gen­ge­wicht dient da­bei das me­tal­li­sche Bal­kon­git­ter. Der Fuß­punkt der An­ten­ne be­fin­det sich "nur" 4 m über Grund.
Wenn ich nicht "in der Luft" bin, kann die An­ten­ne in­ner­halb ei­ner Mi­nu­te zu­sam­men­ge­scho­ben wer­den und ver­schwin­det dann fast voll­stän­dig hin­ter dem Bal­kon­git­ter. Se­hen Sie sich die Ver­ti­kal-An­ten­ne auf dem Bal­kon ein­mal ge­nau­er an. Soll­ten Sie Schwie­rig­kei­ten mit ei­ner An­ten­nen­ge­neh­mi­gung ha­ben, so se­hen Sie sich mei­ne Er­fah­run­gen und Maß­nah­men hin­sicht­lich der Ge­neh­mi­gung und den Weg zur Selbst­er­klä­rung an.
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nach oben MP-1 von Super Antennas und Nachfolger HF-P1
 
MP-1 MP-1 Sie haben keinen Platz, um eine Antenne zu trans­portieren und/oder aufzubauen? Dann ist die MP-1 von Super Antennas, Vern Wright (SK), W6MMA, genau die richtige Antenne für Sie. Die Antenne ist als HF-P1 mit metrischen Gewinden auch beim QRPproject erhältlich. Diese Multiband-Antenne lässt sich problemlos zusammen mit dem Transcei­ver in einer Tasche verstauen und einfach aufbau­en. Ihre maximale Länge beträgt zerlegt nur 27 cm (die der HF-P1 beträgt 37 cm, da sie längere Stan­gen besitzt).
Für den Aufbau erfordert sie lediglich eine Stelle, an der man sie anklemmen kann. Und diese Stelle kann z.B. schon der Tisch sein, an dem Sie sitzen. Nachdem man ein Ko­axialkabel angeschlossen und die mitgelieferten Radials an die Grundplatte gesteckt hat, kann es losgehen. Die Antenne lässt sich durch das Verschieben des Metallzy­linders einfach von 40 bis 10 m abstimmen. Der Zylinder dient dabei gleichzeitig als Anzapfung für die Spule und als Kondensator. Sollte ein senkrechter Aufbau nicht mög­lich sein, kann die Antenne auch gekippt montiert werden. Ein Teleskopstab am oberen Ende des Metallzylinders verbessert ihre Wirkung. Zum Lieferumfang gehören neben der Antenne mit Grundplatte noch die Radials aus Flachbandkabel und eine kleine Schraubzwinge. Ich habe mit ihr auch schon die andere Seite des Atlantiks erreicht, doch Wunder sollte man von ihr nicht erwarten.
In der Zwischenzeit habe ich mir von einem Funkamateur in meinem Wohnort zwei zu­sätzliche Aluminiumstangen mit zölligen Gewinden an den Enden versehen lassen. Die­se sind so lang wie der Spulenkörper, wodurch sie sich gut zusammen mit der Spule transportieren lassen. Bei ihrer Verwendung ist eine bessere Anpassung zu erzielen - gemessen habe ich es aber noch nicht. Die HF-P1 als Nachfolger besitzt schon von Hau­se aus zwei längere Stangen.
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nach oben Dosenantenne von Arthur Wenzel, DL7AHW
 
Dosenantenne Die von Jürgen Schäfer, DL7PE, auf Basis fremder Quellen entwi­ckelte MicroVert wurde schon an verschiedenen Stellen beschrie­ben. So richtig begeistern konnte mich sein Vorschlag aber nicht, da die notwendigen Längen der 22 mm dicken Rohre in den unteren Amateurfunkbändern sehr schnell unhandlich werden. Nachdem sich Arthur Wenzel, DL7AHW, eine Beschreibung im Antennenmagazin AntenneX genauer ansah, verbesserte er das Original grundlegend. Um selbst so eine Antenne zu bauen, lesen Sie sich die Beschrei­bung zum Aufbau der Dosenantenne durch. Wo es diese Antenne zu kaufen gibt? Im Getränkeladen in Ihrer Nähe. Das Foto rechts zeigt die Antennenversion von Peter, DL2FI, die auch "Berliner Keu­le" genannt wird.
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nach oben 18-m-Fiberglas-Teleskopmast von Spiderbeam
 
Spiderbeam Gerade QRPer sollten nicht bei den Antennen geizen. Anfang August 2006 erreichte mich über eine Mailingliste die erste Nachricht von der Existenz eines 18 m langen Teleskopmasts von Spiderbeam. Seine Spitze ragt bis über das 6. Stock­werk eines Hauses hinweg! Bis zu diesem Zeitpunkt nutzte ich nur meinen 10 m langen Spieth-Mast für eine Multiband-Vertikal oder andere Antennenkonstruktionen. Mit dem neuen Mast rücken jetzt Antennenkonstruktionen näher, die bisher wegen mangelnder Abspannpunkte unerreichbar waren. Der Mast ist gut transpor­tierbar. Wie wäre es, mit ihm eine Vertikalantennen für 80 m oder eine Drahtpyramide aufzubauen? Sehen Sie sich meine Erfahrungen mit diesem Mast an.
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nach oben Mehrbandantenne für unterwegs
 
Fragen entstehen immer wieder, wenn es um die Auswahl der rich­ti­gen An­ten­ne für ei­ne Aktivität außer­halb des hei­mi­schen Shacks geht. Ich suchte beispielsweise eine passende An­tenne für meinen Transceiver Elecraft K1, der für 40, 30, 20, 17 m nutzbar ist und der einen eingebauten Antennentuner besitzt. Entstanden ist eine Mehrbandantenne, die sich ent­sprechend den vorgefundenen Örtlichkeiten anpassen lässt.
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nach oben 10 m GFK Mast Mini von DX-Wire
 
10 m GFK Mast Mini Ge­ra­de wer mit sei­ner Funk­sta­tion auf Rei­sen geht, der hat im­mer wie­der Pro­ble­me mit dem An­ten­nen­trans­port. Die Stan­dard­län­ge für 10 m lan­ge Te­le­skop­ma­ste ist et­wa 1,15 m (un­ab­hän­gig vom Her­stel­ler). So ein Mast passt in der Re­gel nicht mehr in den Kof­fer, so­dass er z.B. bei ei­ner Flug­rei­se se­pa­rat als Sperr­ge­päck auf­ge­ge­ben wer­den muss. Eine Trans­port­län­ge von nur 67 cm be­sitzt der 10 m GFK Mast Mi­ni von DX-Wire. Trotz­dem ist der Mast aus­ge­zo­gen 10 m lang. Die 17 Seg­men­te ha­ben Durch­mes­ser von 4 bis 48 mm. Er wiegt 1,3 kg und wird mit ei­nem Stoff­beu­tel ge­lie­fert.
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nach oben 6 m GFK Portabel-Mast von Lambdahalbe
 
6 m GFK Portabel-Mast mit und ohne Überzug Wenn Sie ei­nen noch kür­ze­ren und leich­te­ren Mast als den 10 m GFK Mast Mi­ni be­nö­ti­gen, so gibt es den 6 m GFK Por­ta­bel-Mast von Lamb­da­hal­be. Er be­sitzt ei­ne Trans­port­län­ge von 57 cm, lässt sich bis auf 5,85 m aus­zie­hen und wiegt nur 650 g. Die 12 Seg­men­te ha­ben Durch­mes­ser von 1,5 bis 38 mm. Der Mast wird mit einem rutsch­fe­sten Über­zug am un­te­ren Seg­ment aus­ge­lie­fert, der ihn im ein­ge­scho­be­nen Zu­stand re­la­tiv un­emp­find­lich ge­gen­über Be­schä­di­gun­gen macht. So wie vom Händ­ler an­ge­ge­ben, ist es eine Stipp­rute aus dem Ang­ler­be­reich. Ein Exem­plar ha­be ich aus Neu­gier vom Über­zug be­freit. Zu tage kam eine Ru­te von Geo­lo­gic. Beim senk­rechten Auf­bau soll­ten Sie da­her kei­ne gro­ßen Kräf­te durch seit­lich ge­spann­te Dräh­te wir­ken las­sen. Für ei­ne Ver­ti­kal­an­ten­ne ist der Mast je­doch be­stens ge­eig­net. Und er passt so­gar noch in ei­nen Ruck­sack.

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